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Achte auf deine Gedanken nehme dir Zeit für dich selbst

Babystep 5: Achte auf Dich und deine Gedanken

Ein neuer Tag hat angefangen. Du bist aufgewacht, hast dein Bett gemacht und dich bis zu den Schuhen hin angezogen.

Die Küchenspüle hat dich heute freudefunkelnd angelächelt, weil du gestern dafür gesorgt hast, dass die glänzt.

Vielleicht hast Du kurz bei der Flylady vorbeigeschaut. Natülich hast du dabei daruf geachtet, dich nicht all zu sehr im Internet zu verlieren.

Die in deiner Wohnung strategisch günstig platzierten Heftnotizen erinnern dich an die einzuhaltenden Routinen. Vorerst sind es ja nicht viele. Vielleicht erinnern sie auch deine Familie oder deine Mitbewohner daran, die Küchenspüle nicht vollzustellen.

Fange an auf dich selbst gut achtzugeben

Heute am Tag 5 kommen wir zu einer weiteren wichtigen Routine. Nämlich derjenigen, auf sich selbst zu achten, sich um sich selbst zu kümmern und zwar BEWUßT! Dabei ist nicht nur gemeint, sich jeden Tag schön zurecht zu machen.

Nein, es geht vielmehr um deinen eigenen Umgang mit dir selbst! Achte mal auf deine eigenen Gedanken! Wie redest du in Gedanken mit dir selbst? Sagst Du manchmal zu dir selbst Sätze wie, „man bin ich doof“, „ich bin ja so faul, ich sollte/müsste…“. „Ich bin so hässlich“….“ich verdiene es nicht“, „ich werde dieses oder jenes nie erreichen..“ „Ich werde nie ein aufgeräumtes, immer vorzeigbares Zuhause haben“, „Das packe ich einfach nicht (was auch immer das sein mag)“. Wenn ja, werde dir dieser Gedanken bewußt!

Das „Fly“ in der Flylady bedeutet nicht nur auf Deutsch übersetzt Fliege oder Fliegen. Nein es ist im Englischen auch das Akronym für Finaly loving Yourself, also platt gesagt, sich selbst endlich lieben!

Also werde dir dieser verletzenden Dinge, die Du dir selbst an den Kopf wirfst bewusst, schnapp dir ein Blatt Papier, setze dich hin und schreibe sie auf. Dann wandle diese negativen Aussagen bewusst um. Du bist ein wertvoller Mensch und Du verdienst es glücklich zu sein. Du verdienst Respekt … zuallererst von dir selbst!! Wer soll sich denn sonst um dich sorgen, wenn Du es nicht tust? Wer soll dich respektieren und wertschätzen, wenn nicht ein Mal du es tust?

Abgesehen von der zuvor genannten Übung solltest Du dir von heute an jeden Tag bewusst Zeit nur für dich selbst nehmen. Einfach nur bewusst nichts tun. Du wirst dich einfach irgendwo gemütlich hinsetzen und dir mal keine Gedanken darüber zu machen, was die Kinder gerade tuen, was so ansteht oder was noch getan werden muss. Wirst deinen Kopf einfach leeren. Vielleicht aus dem Fenster schauen oder auf das Pendel einer Pendeluhr. Die Katze, den Kund, das Kaninchen beobachten. Einfach abschalten, für eine kurze Zeit die Geschwindigkeit aus deinem Leben nehmen.

Ich spreche hier nicht von extrem langen Zeitspannen. 15 Minuten wären toll. Aber auch nur. 5 Minuten bewusstes „Runterfahren“ sind gut. Jedenfalls besser als nichts. Fange heute damit an. Vielleicht wirst Du dich wundern, wie schwer dir dies anfangs fallen wird.

Das ist im übrigen ein Schritt denn ich seinerzeit ausgelassen habe…. und während ich diese Zeilen für dich schreibe… merke ich wie elementar wichtig er doch ist. Er ist nämlich sehr wichtig, wenn Du später deine Familie „mit ins Boot“ holen möchtest.

Ich greife hier etwas vor, aber wenn Du später deine Familie „ins Ordnung halten“ einbinden möchtest ist vor allem eines wichtig, die Flylady nennt es „Haltung wahren“. Das heißt raus aus der Opferrolle und sich nicht Beklagen, nicht motzen, nicht meckern. Siehst Du auch langsam den Zusammenhang?

Nicht ohne Grund heißt es in der Bibel „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“! Mein Jesuitischer Lehrer hat bei diesem Satz immer den Aspekt der Selbstliebe betonnt…. denn wenn Du dich nicht selbst lieben und akzeptieren kannst, wirst du auch den anderen nicht wirklich lieben und akzeptieren können. Sehe also in dir selbst nicht den „Putzsklaven“ deiner Familie und hadere nicht laut schimpfend damit. Wenn Du schimpfst wird dir keiner helfen wollen…. Denn wenn Du dann von deinen Familienangehörigen die verdiente Mithilfe einforderst, wirst Du es unter umständen in einem Tonfall machen, der die eher abschreckt als animiert. Deine Selbstunzufriedenheit wirst Du eventuell weitergeben und das ist dann kontraproduktiv.

Also lerne als allererstes dich selbst zu lieben und dir die erforderlichen Ruhepausen zu gönnen .

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