Corona was Du alles machen kannst, wenn du schon zu Hause festsitsts

Corona – „Stayhome“ to do

Die ganze Welt redet von Corona und die meisten von uns begeben sich derzeit mehr oder weniger freiwillig in häusliche Isolation.“ Stay home“ lautet derzeit die Devise.

„Zuhausebleiben“, Chance und Herausforderung in einem!

Denn während die einen die Möglichkeiten preisen, die sich daraus ergeben können, treibt andere dieser Zustand regelrecht in den Wahnsinn.

Eine Zunahme der häuslichen Gewalt wird befürchtet. In einigen Ländern, wie Grönland, wurde deswegen der Verkauf von alkoholischen Getränken in der Hauptstadt verboten.

Die Bewertung der Lage hängt von sehr vielen Faktoren ab und ist sehr individuell.

Falls Du dich über zu viel Zeit beklagst und nicht weißt, was Du mit dir anfangen sollst, hier die ersten Vorschläge.

1.) Bringe deine Wohnung auf Vordermann!

Du sitzt zu Hause fest, kommst nicht nach draußen. Dann mache es dir doch zu Hause gemütlich. Wer weiß schon, wie lange Du noch hier festsitzt. In dieser Extremsituation merkst Du sehr schnell was dich glücklich macht und was dich einfach nur annervt.

„Your Home is Your Castle“, gestalte deine Umgebung so, wie du dein Leben leben möchtest. Ist sowieso bereits seit Jahren Trend.

In diesem Zusammenhang kann ich dir Flykondo nur empfehlen. Oder, wenn du nicht sofort mit vollem Karacho einsteigen, sondern es langsam angehen möchtest, das System der fabelhaften FlyLady. Fang doch einfach schon heute mit dem ersten der Babysteps an und bringe deine Küchenspüle zum Glänzen.

Ich werde in nächster Zeit öfter etwas zu diesen Systemen einstellen. Schreibe mir einfach, was dich Interessiert und wovon du gerne mehr hören würdest.

Das einzige problematische am Wohnungsnussmisten ist derzeit aus meiner Sicht, dass du Dinge, die dich weder glücklich machen, noch dir nützlich sind nicht so gut verkaufen oder verschenken kannst. Wegschmeißen geht bei Kleinkram allerdings immer und vielleicht hast Du noch etwas Platz im Keller.

2.) Führe hilfreiche Routinen ein.

Gerade weil der durch Arbeits- und Schulzeiten vorgegebene/aufgedrängte Lebensrhythmus für viele wegfällt, kann es sich lohnen bewusst Routinen einzuführen. Falls du dich mit FlyLady oder FlyKondo führt sowieso kein Weg an Routinen vorbei.

Das Wort Routine nervt dich? Schreckt dich ab? Es klingt altbacken und mega langweilig!

Dann nenne es doch einfach Ritual! Klingt gleich besser und Hippiger, gel?

Egal wie du die einzuführende Gewohnheiten nennst, deren Einübung kann dir weit über die Zeit des staatlich verordneten Social Distancing von Nutzen sein.

Wenn du zu Hause bleiben musst, dann hast du jetzt vielleicht die Möglichkeit dich selbst besser zu beobachten. Jetzt wo du nicht um eine bestimmte Zeit zur Arbeit musst, keine Freunde besuchen und auf Konzerte gehen darfst. Gerade jetzt kannst Du ungestört an dir selbst herumexperimentieren.

Finde doch heraus, was dein ganz persönlicher Schlafbedarf ist. Natürlich ist das etwas schwer, wenn deine Kinder um fünf Uhr morgens auf der Matte stehen und die Küchenschränke ausräumen. Aber falls du keine kleinen Kinder hast, könntest du dadurch ein paar interessante Einblicke in deinen Schlafbedarf gewinnen.

Brauchst du nun 7 oder 9 Stunden Schlaf…oder vielleicht doch etwas mehr oder weniger. Bist du eine Eule oder eine Lerche? Diese Erkenntnisse sind gar nicht unwesentlich und haben eine ganze Menge mit „Organisation“ zu tun.

Was? Das kannst Du hier nachlesen.

Du könntest vielleicht aber auch anfangen jeden Morgen warmes Zitronenwasser zu trinken. Glaub mir, das wird deinem Körper sehr guttun. Dazu schreibe ich aber in einem späteren Post mehr. Zu ungeduldig? Na dann schnapp hau in die Tasten und durchstöbere Tante Google.

3.) Fang doch ein Bullet Journal an.

Fang doch ein Bullet Journal an. Das regt deine Kreativität an

Wenn du das Bullet Journal schon kennst, brauche ich dir die Vorteile des Bullet Journaling’s nicht zu erläutern.

Falls nicht, das Bullet Journal ist eine recht flexible, kreative Art des Planens auf Papier.

Anders als bei einem vorgefertigten Planer kannst du den Dingen die dich beschäftigen mehr „Raum lassen“ und alles so anordnen, wie es für dich Sinn macht. Es gibt nämlich nicht die optimale Art des Planens. Bah! Es ist nicht mal erforderlich zu planen. Es gibt Menschen die kommen glänzend ohne irgendwelche Pläne aus und das ist gut so, solange sie damit glücklich und zufrieden sind!

Das Bullet Journaling kann dir dabei helfen deine Kreativität wach zu küssen. Zunächst hältst du dich an ein paar Vorgaben und nach und nach löst du dich von Ihnen, entwickelst dich weiter und machst dein eigenes Ding.

Hier erklärt dir Nicole, was Bullet Journaling ist und wie du damit anfangen kannst. Es gibt sehr viele gute Anleitungen auf You Tube. Insbesondere in englischer Sprache. Ich mag die Art und Weise von Nicole aber besonders, kannst du dir vorstellen warum? Bin gespannt, ob du darauf kommst.

4.) Beginne mit den Morgenseiten

Morgenseiten machen den Kopf frei und boosten deine Kreativität

Morgenseiten, was ist das? Morgenseiten sind eine Paarung aus Braindump und Kreativitätsbooster.

Die Idee der Morgenseiten stammt aus dem Buch „Der Weg des Künstlers“ von Julia Cameron.

a.) Wie funktionieren Morgenseiten

In der Ursprünglichen Fassung schnappst du dir direkt nach dem Aufstehen drei leere DIN A4 Seiten. Anschließend schreibst du so lange, bis diese drei Seiten gefüllt sind. Das machst Du von nun an jeden Tag.

Das war’s!

Einfach, nicht wahr?

b.) Gibt es irgendwelche Regeln

Wie du an der obigen Beschreibung sehen kannst gibt es keine Regeln. Aber falls du eine brauchts.. dann lautet die erste Regel lautet es gibt keine Regel, schreibe nur die Seiten irgendwie voll!

Schreibe einfach drauflos, wenn es sein muss ohne Sinn, ohne Zusammenhang, ohne Thema-

Grammatik, Rechtschreibung, Syntax? Egal! Ja, hier können die Alpträume eines jeden Deutschlehrers einfach wahr werden.

Komme einfach ins Tun, SCHREIBE!

Befreie dich von den Ketten des Perfektionismus, den Finessen der Schreibkunst, irgendwelchen Ambitionen einen wertvollen Text zu erstellen. SCHREIBE!

Beschreibe notfalls das Tapetenmuster, deine Empfindungen beim Sitzen. Na grummelt es im Bäuchlein, so früh am morgen. SCHREIBE!

Höre nicht auf zu schreiben, selbst, wenn dir nichts einzufallen scheint. SCHREIBE!

Bewerte nicht was Du schreibst. Wenn die Zettel voll sind höre auf.

Ich bin eine absolute Befürworterin des Handschriftlichen Schreibens! Warum davon schreibe demnächst mehr!

Leider kann ich damit nicht z.u meinen Kindern durchdringen.

c.) Meine Abwandlung

Zugegeben, das beschreiben von 3 DIN A4 Seiten dauert schon seine Zeit und diese Zeit steht nun mal nicht jedem zur Verfügung. Jedenfalls nicht am Stück. Bei mir ist das auch nicht der Fall. Was tun? FlyLady lässt grüßen! Stelle dir doch einfach deinen Timer auf fünfzehn Minuten und schreibe dir für diese Zeit die Seele aus dem Leib. Keine 15 Minuten übrig? Dann eben 10 oder auch nur 5! Hauptsache du schreibst regelmäßig, jeden Tag! Besser ein klein wenig als überhaupt nicht.

Bei mir dauert das Schreiben der Morgenseiten im Schnitt 30 Minuten. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich nicht zum Schreiben komme, sobald ich etwas davor mache….Jedenfalls nicht in letzter Zeit, wo die Kinder den ganzen Tag zu Hause sind.

d.) Schön, aber was bringt mir das Ganze?

Nun, Sinn der Übung ist es den Kopf frei zu kriegen und alle schwirrenden Gedanken auf das Papier zu bannen. Vielleicht derzeit auch gerade, die ganzen Ängste, welche dich jetzt in dieser Corona Zeit verständlicherweise befallen.

Dadurch wirst Du aufnahmebereiter für neue Eindrücke, neugieriger, offener.

Du kommst auf neue Gedenken, die wiederum zu neuen Ideen führen können.

Falls du die Morgenseiten nicht für „die Tonne“ schreibst, können sie dir dabei helfen, dich selbst besser kennenzulernen.

Um irgendwelche Auswirkungen der Morgenseiten auf dein Leben zu sehen, muss Du aber schon beharrlich sein! Es wird schon mindestens 30 Tage dauern, wenn nicht länger.

Na hältst Du durch?

Es würde mich sehr freuen, wenn du mir berichten würdest, was das Schreiben der Morgenseiten bei dir bewirkt hat.

Wo Du mich findest, weißt Du ja!

5.) Übe dich im Handlettering

Du merkst es bereits, ich bin ein erklärter Fan des Schreibens. Handlettering korrespondiert aber auch zu gut mit dem Bullet Journal, nicht wahr?

Wie Handlettering geht lässt du dir am Besten von der Cari und dem Timo erklären.

6.) Fange mit dem Aquarellieren an

Wenn wir gerade beim Handlettering sind, da kommt mir doch gleich die Jenna Rainey in den Sinn. Sie kalligrafiert zwar auch aber sie malt eher schöne Aquarellblumen. Wie wäre es, etwas mit Wasser und Farbe zu experimentieren. Zu schauen wie Farbverkäufe entstehen?

Für mich klingt das jedenfalls unglaublich spannend!

Schau dich doch um auf YouTube. Zum Beispiel hier, hier, hier oder hier. Schaut was oder wer dir zusagt. Hab einfach Spaß. Vielleicht haben deine Kinder auch Lust mitzumachen? Für gewöhnlich lieben es Kinder zu malen. Vielleicht schaffst Du es auf diese Weise, sie ruhig zu kriegen und gleichzeitig etwas für dich selbst zu machen.

7. ) Wie wäre es mit Nähen?

Schneller Mundschutz

Hast du eine Nähmaschine im Haus und noch etwas Stoff über? Wie wäre es denn mit Nähen. Und ich meine dabei nicht nur behelfsmäßige Atemschutzmasken.

Obwohl die kannst Du natürlich auch nähen!

8.) Makramee

Oder könnte vielleicht das Knöpfen von Knoten deine Nerven beruhigen und dich etwas erden. Ich habe mich neulich an einem kleinen Herzanhänger versucht. Ist recht schief geworden. Hat dafür wirklich Spaß gemacht. Allerdings…. kommt jetzt mein bestelltes Garn nicht. Aber vielleicht hast du noch irgendwo dünne Seile, bzw. Band. Schaue einfach auf YouTube vorbei.

9.) Vielleicht doch lieber Stricken

Wie wäre es mit stricken. Der nächste Winter kommt bestimmt! Oder einfach nur ein kleines Glücksschweinchen. Etwas Glück können wir alle derzeit gebrauchen.

10.) Oder doch lieber Häkeln?

Liegt dir vielleicht häkeln mehr als stricken? Dann könntest du vielleicht eine Häschengirlande auf die schnelle anfertigen?

11.) Nichtstun ist auch eine Option

Übrigens ist einfach nur Nichtstun meiner Ansicht nach auch eine wunderbare Option! Nichtstun ist gut, ist völlig okay. Der Körper, der Geist brauchen Ruhe.

All zu oft ist unsere Umtriebigkeit nur eine Flucht vor uns selbst, vor unseren Ängsten und Sorgen. Aber um ein Leben nach unseren Vorstellungen zu führen, sollten wir schon wissen wer wir sind, was wir wollen und was wir brauchen! All zu oft leben wir auf die eine oder andere Art und Weise das Leben, was andere für uns vorgesehen haben. Deswegen fühlen wir uns auch oft wütend, unzufrieden und trotzig.

Zudem steht für viele von uns derzeit zumindest die Berufliche Existenz auf Messers Schneide. Da sollten wir uns etwas Ruhe zum Nachdenken gönnen und uns nicht künstlich beschäftigt halten.

So, wir hören uns dann am Dienstag nach Ostern.

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