Bist Du auch ein Hochstapler

Bist du, so wie ich auch, ab und zu ein Hochstapler?

Ich bin es ab und zu. Gleich erfährst Du, ob auch Du unter dem Hochstapler-Syndrom leidest, was sehr wahrscheinlich ist, und was Du dagegen tun kannst.

Schon gespannt? Dann lies weiter.

Was ist das Hochstapler – Syndrom?

Unter dem Hochstapler – oder auch Impostor- Syndrom, wird ein weit verbreitetes psychisches Phänomen verstanden, bei dem die Betroffenen stark an ihren eigenen Fähigkeiten, Leistungen und Erfolgen zweifeln.

Die Betroffenen sind dann davon überzeugt, dass sie ihren Erfolg, die Achtung und Anerkennung der anderen in Wirklichkeit nicht verdient haben.

Ihre Erfolge sehen sie vielmehr als Glücks- und Zufallstreffer an.

Sie leben mit der ständigen Angst irgendjemand könnte ihre vermeintliche „Unfähigkeit“ bemerken, sie entlarven und bloßstellen.

Was sind die Ursachen?

Wie bei so vielen Problemen unseres Selbstwertgefühls liegen auch die Ursachen des Hochstapler – Syndroms vermutlich in unserer Kindheit begründet. All zu oft wird seitens der Eltern mit „guter“ Absicht gerade auf die Fehler und Unzulänglichkeiten ihrer Kinder geachtet. Diese werden angesprochen und thematisiert. Man möchte ja den Kindern helfen besser zu werden.

Das was das Kind kann, worin es von Natur gut ist, das wird dabei all zu oft als selbstverständlich hingenommen.

Es fehlt dem Kind oft die „bedingungslose“ Liebe und Annahme. Sehr oft sind gute Worte und Lob an Bedingungen, Konditionen gebunden; gute Leistungen, erwartetes Verhalten.

Aber gerade das fördert die Herausbildung einer perfektionistischen Herangehensweise an das Leben als solches, welche wiederum die Grundlage für das Hochstapler-Syndrom bildet.

Ok, ich weiß, als Eltern müssen wir unsere Kinder erziehen. Bin ja selbst Mutter von 5 Menschenwesen.

Aber gerade deswegen weiß ich, dass wir es als Eltern mit dem „Guten“ auch übertreiben können.

Manchmal weil wir es nicht besser gelernt haben und manchmal, auch wenn wir es irgendwann besser wissen, weil wir einfach nur Menschen und keine Idealwesen sind. Uns unsere Vergangenheit einfach einholt.

Dazu eine kleine Geschichte von Jasio/Jasiu. In Polen gibt es tausende Geschichten von Jasio….ist wohl das polnische Pendant zum deutschen Fritzchen.

Also Jasiu kommt von der Schule nach Hause. Voller Stolz verkündet er eine Eins bekommen zu haben. Sein Vater sieht sich das Heft an und schaut dann zum Sohn. Mit tiefer Stimme fragt er diesen: „Denkst Du, dass diese gute Note gerechtfertigt war?“ „Nein“, antwortet Jasiu, „ich wurde einfach nur nach dem gefragt, dass ich bereits ohnehin wusste“.

Neben dem was wir aus unserer Kindheit so an Gepäck mitbringen, kann auch ein sehr leistungsorientiertes Umfeld im späteren Erwachsenenalter zur Ausbildung eines Hochstapler – Syndroms führen. Denn wenn das Leistungsdenken unseres Lebens – und Arbeitsumfelds ins unermessliche wächst, dann kann der Wert der eigenen Leistung schon mal auf der Strecke bleiben. Vor allem, wenn wir uns auf einem für uns neuen Gebiet befinden.

Nicht ohne Grund hat man das Hochstapler- Syndrom zuerst im Zusammenhang mit Frauen in höheren Positionen diskutiert. Ok. vermutlich war Amerika da schon etwas weiter aber in Deutschland durfte eine Frau erst ab 1977 ohne die ausdrückliche Einwilligung ihres Mannes arbeiten. In Polen war das etwas anderes, was an dem real existierenden Sozialismus lag. Gleichwohl war auch dort das Denken der Menschen sehr spezifisch geprägt. Meine Großmutter vertrat noch die Einstellung, berufstätige Frauen seien „Schlampen“ die es nur auf die Männer der anderen abgesehen hatten. Ich denke sie war nicht die einzige. Man kann sich vorstellen, wie schwer es damals für Frauen, vor allem in höhergestellten Positionen war. Auch heute leiden zumeist Frauen unter dem Hochstapler-Syndrom, ebenso wie Menschen aus ethnischen Minderheiten oder solche, welche sich aus einer sozialen Unterschicht hochgearbeitet haben.

Die vom Hochstapler – Syndrom beroffenen Menschen leiden oft an den folgenden Wahrnehmungsfehlern:

  • Sie haben eine überdimensionierte Vorstellung von den Kompetenzen und Fähigkeiten anderer Menschen. Die anderen haben es sich verdient, sie sind kompetent, Klug und weiß der Geier noch was.
  • Eine sehr komplexe Vorstellung von Erfolg. Sie denken Erfolg muss hart erkämpft werden, die Dinge dürfen einem nicht leichtfallen. Wenn einem die Dinge einfach zufallen, leicht fallen, dann ist die Arbeit keine Arbeit, denn Arbeit muss „hart“ sein.
  • Sie haben Angst vor Kritik. Fehler zu machen ist Tabu, ein „no go“. Ein Zeichen für Schwäche und Inkompetenz
Jalegara ist einmalig, ist mehr als Flykondo, Konmari und FlyLady erfahre hier etwas über das Hochstapler - Syndrom und was Du dagegen tun kannst, falls es dich befällt.

Die vier Typen von Hochstaplern

Im wesentlichen lassen sich vier Typen von Hochstaplern unterscheiden. Je nachdem, wie die einzelnen Betroffenen mit ihren inneren Zweifeln und der Angst, entlarvt zu werden umgehen und welche Persönlichkeitsstruktur sie aufweisen.

Das Naturtalent

Es gibt sie in fast allen Gebieten, die Naturtalente. Personen, denen auf einem bestimmten Gebiet einfach Alles nur so zuzufliegen scheint.

Sie saugen Informationen einfach wie ein Schwamm, quasi nebenbei auf, während andere hart pauken müssen. Sie haben auch keine Probleme mit der Umsetzung von Theorien. Alles geht ihnen scheinbar leicht von der Hand. Eigentlich klasse, oder? Ja bestimmt, wäre da nicht die nagende Überzeugung, ERFOLG MÜSSE HART ERARBEITET SEIN. Dabei ist irrelevant, ob ihnen diese Überzeugung die Familie oder das Schulsystem gesteckt hat. Sie ist da und sie hemmt.

Denn wer seine Ziele scheinbar ohne harte Arbeit schafft, womöglich noch mit Freude, der zweifelt leider wegen dieser Überzeugung oft schnell daran, dass er den Erfolg wirklich verdient hat. Vermutlich war es nur pures Glück oder Zufall. Ist klar, nicht?

Der Perfektionist

Es besteht ein großer Zusammenhang zwischen Perfektionismus und dem Hochstapler – Syndrom.

Der Perfektionist will immer das Maximum erreichen, er will 200 % geben.

Es gibt bei ihm keinen Raum für Fehler. Denn Fehler zeugen von Inkompetenz, schlechter Vorbereitung, Unachtsamkeit schlicht von Unfähigkeit. Dumm nur das Fehler zum Leben gehören.

Darum versucht der Perfektionist Fehler zu kaschieren. Damit keiner seine „Unfähigkeit“ aufdecken, ihn bloßstellen kann.

Der Einzelgänger

Hochstapler sind oft Einzelgänger. Fremde Hilfe wird abgelehnt, weil der Betroffene lieber alles alleine erledigt. Alles nur um sich selbst und den anderen beweisen und vorlegen zu können, was man geleistet hat. Damit möchte die Personen seinen eigenen Stellenwert demonstrieren. Perfektionisten, sind sehr oft auch Einzelgänger.

Der Experte

Diese Hochstapler entwickeln sich aus ihrer Angst heraus zu Experten.

Um ihre nagenden negativen Gefühle zu bekämpfen, nutzen sie jede Möglichkeit zur Weiter- und Fortbildung. Sie erweitern ständig ihr wissen und bauen ihre Fähigkeiten aus. Werden zu EXPERTEN aber zweifeln noch immer an sich. In ihren eigenen Augen, sind sie nie gut genug. Oft behindern sie sich selbst und setzen ihre Träume nicht um. Alles, weil sie denken unbedingt noch eine Fähigkeit, noch ein Zertifikat erwerben zu müssen, bevor sie bereit dazu sind „loszulegen“. Dieser Augenblick kommt aber nie. Schließlich gibt es immer etwas zu lernen! Die Welt steht ja schließlich nicht still.

Ola Budzynska nennt ein solches Verhalten „cpaniem czasu“. Kurzum, der Wissenserwerb an sich wird für diese Personen zu einer regelrechten Droge. Mit den gleichen Ergebnissen… es kommt nichts bei raus!

Leider ist Olas Seite nur auf Polnisch. Aber, wenn du, so wie ich, in diesem Sprachraum unterwegs bist und Dich für Zeitorganisation und persönliches Wachstum interessierst, dann kann ich sie dir nur wärmstens empfehlen. Ich bin von dieser Frau schwer begeistert. Vieles von dem, was sie sagt ist mir nicht neu… aber sie hat die Gabe die Dinge mit hohem Unterhaltungswert auf den Punkt zu bringen. Das nur am Rande. Jetzt weiter im Programm.

Bist auch du ein Hochstapler?

Hast Du dich in einem der oberen Typen wiedererkannt?

Sieht dein Innenleben oder dein innerer Dialog öfters so aus?

1. Du hast ständig das Gefühl nicht genug zu geben, zu wenig zu tun, obwohl du sehr hart arbeitest.“

2. Du wirst von Gedanken heimgesucht wie “ ich bin es nicht wert“ „Ich verdiene es nicht“.“Ich bin eine Mogelpackung“, „Wenn die nur wüßten“

3. Du denkst, dass Du für deine Arbeit überbezahlt wirst. Denn dein Job sei „supereasy“ und jeder könne ihn ausüben. Sogar 100 x besser als du.

4. Du hast Probleme damit Komplimente zu erhalten.

5. Du hast Angst, dass bald alle bemerken werden, dass Du nicht so schlau und kompetent bist wie alle denken.

6. Du redest deine Erfolge klein.

7.“Das war pures Glück“.

8.“ Viele haben mir geholfen“.

9.“ Sie wollen nur nett zu mir sein“

Tja, dann zeigst Du vielleicht ebenfalls Anzeichen das Hochstapler-Syndroms. Willst Du es genauer wissen? Hier geht es zu einem kleinen Selbsttest.

Hochstapler - Syndromerfahre was es ist!

Ist das etwas Schlimmes?

Falls Du jetzt festgestellt haben solltest, dass das Hochstapler-Syndrom auch bei Dir Thema ist, dann möchtest Du bestimmt wissen, ob diese Erkenntnis jetzt etwas Schlimmes ist oder nicht, nicht wahr?

Angesicht des Umstandes, dass ungefähr 70 % der Weltbevölkerung mindestens ein Mal im Leben dieses unangenehme Gefühl erlebt, NEIN.

Noch weniger, wenn man bedenkt, dass vor allem intelligente Personen davon betroffen sind.

Das Hochstapler-Syndrom wurde 1978 zuerst von Pauline Rose Clance und Suzanne Imes im Zusammenhang mit weiblichen Führungskräften beschrieben.

Also, wenn Du am Hochstapler-Syndrom leidest, bist du schon mal nicht dumm. Ist doch beruhigend oder?

Aber es ist zugegeben ein sehr vielseitiges und äußerst destruktives Phänomen! Welches sich leider bei ca. 30 % der Betroffenen zu einem Dauerzustand entwickelt und dann wird es problematisch! Wer lebt denn schon gerne in der ständigen Angst aufzufliegen und sein Ansehen zu verlieren!

Durch das Hochstapler – Syndrom wird die betroffene Person in ihrem Selbstwertgefühl beeinträchtigt. Das wirkt sich auf die Effektivität ihrer Arbeit aus, ist ein Stressor und mindert ihre Lebensfreude.

Bei den meisten ist das Hochstapler – Syndrom etwas, das wieder von alleine geht. Zumeist hilft bereits das Wissen, dass es so etwas wie das Hochstaple – Syndrom gibt. Ja, dass dieses sogar eine natürliche Reaktion auf ein sehr leistungsorientiertes Umfeld sein kann.

Deswegen werden in Amerika sogar Bewerber(!) für hohe Posten darauf hingewiesen, dass es so etwas wie ein Hochstapler – Syndrom gibt und dass es nach einer gewissen Arbeitszeit auftreten kann !!!

Was kann ich gegen das Hochstapler – Syndrom tun?

Wie schon erwähnt ist das Hochstapler- Syndrom etwas, was die meisten von uns schon ein Mal erlebt haben. Also irgendwie natürlich und zumeist von kurzer Dauer.

Es ist aber schon ein mieses Gefühl, oder?

Ein Gefühl, das dem Betroffenen die Lebensfreude trübt und ihn ausbremst. Keiner will, dass es zum Dauerzustand bei ihm wird.

Zum Glück kann man dagegen auch einiges tun. Nämlich Folgendes.

Sich seiner Existenz bewusst werden

Oft reicht es schon, wenn man weiß, dass so ein Zustand in bestimmten Situationen durchaus zu unserem psychischen Repertoire gehört. Deswegen werden in Amerika Bewerber für höhere Managerposten darauf hingewiesen!

Ok, ok, das Wissen darum, dass es so etwas gibt verhindert nicht, dass du darunter leidest… ABER, wenn DU weißt, dass so etwas kommt und es dann kommt, dann nimmt es dich nicht so sehr mit, denn Du bist vorbereitet. Du kannst im Internet darüber recherchieren, Du kannst dir einen Coach nehmen, der dich da durch begleitet oder wesentlich günstiger, du kannst…

Dich anderen Mitteilen

Ja, genau schnappe dir jemanden, dem Du vertraust und öffne dich. Spreche über die dich zermürbenden Ängste. Du wirst überrascht sein, was dir dein Gegenüber erzählt. Vermutlich hat es eher im Kopf, was du alles für diesen Erfolg getan hast, wie viel du gelernt und/oder dafür gearbeitet hast.

Gefühle von Tatsachen trennen

Lerne Gefühle von Tatsachen zu trennen. Gefühle und Empfindungen sind keine Tatsachen. Sie sind lediglich unsere Reaktion auf die Tatsachen, deren Interpretation unsererseits. Achtsamkeitstraining ist sehr gut dafür. Yoga angeblich auch, aber das weiß ich nur vom Hörensagen und werde ich demnächst ausprobieren.

Im Übrigen ist die Fähigkeit Gefühle von Tatsachen zu trennen wirklich essentiell. Vor allem für sehr emotionale Menschen, wie mich. Sie hilft bei so vielen, Erziehung von Kindern, gewaltfreier Kommunikation. Ich arbeite schwer daran, denn es ist nicht leicht alte Verhaltensmuster zu verlassen.

Achtsamkeit in der Sprache, vor allem im inneren Dialog

Vermeide minimierende Ausdrücke wie „ich bin mir nicht sicher“, „Ich bin kein Experte“, „vielleicht bin das nur ich…“, „bestimmt irre ich mich, aber….“

Versuche es doch mit „Bestimmt bin ich nicht die einzige, die sich hier die Frage stellt“ oder einfach nur „ich denke, dass…“.

Vor kurzem habe ich festgestellt, dass ich auf Fragen pauschal zunächst mit „ich weiß nicht….“ antworte.

Ein Überbleibsel aus alter Zeit. Dabei weiß ich mittlerweile sehr genau was ich will. Nämlich Puppenmachen und anderen Menschen helfen sich zu organisieren, und zwar mittlerweile nicht nur hinsichtlich ihrer Wohnräume. Aber die Sprache, die hat noch nicht nachgezogen.

Vermeide es dich mit anderen zu vergleichen

Das kann gar nicht oft genug wiederholt werden, weil viele, darunter auch ich, sich immer wieder mit anderen vergleichen.

Vergleichen liegt in der Natur des Menschen. Vergleichen, einschätzen/abschätzen, sich abgrenzen und definieren. Das sind alles eigentlich ganz natürliche Vorgänge, die das Fortbestehen und die Entwicklung unserer Gattung ermöglicht haben und die wir nur bewusst kontrollieren und unterbinden oder kanalisieren können.

Wenn wir etwas erreichen wollen, orientieren wir uns oft an Vorbildern. Wir sehen jedoch lediglich einen kleinen Ausschnitt ihres derzeitigen Status quo. Denn wir verfügen nicht über das ganze Wissen über sie. Noch weniger wissen wir, wie sie wurden was sie jetzt sind.

Da die Beziehung mit meinem Mann sehr kompliziert ist, habe ich immer eine Freundin von mir beneidet. Denn bei ihr schien, zumindest von meiner Warte aus, alles perfekt zu laufen.

Jedenfalls, bis sie sich vor zwei Jahren überraschend von ihrem Mann trennte und in einer Nacht- und Nebelaktion mit den Kindern aus dem gemeinsamen Haus auszog. Dabei waren das, was sie mir erzählte und das was ihr Mann mir erzählte zwei sehr unterschiedliche Geschichten. Anscheinend war nicht alles so perfekt wie es aussah! Vor allem, wenn die am meisten involvierten Personen das Geschehen so unterschiedlich wahrgenommen haben. Wie zutreffend können da die Annahmen eines Außenstehenden sein?!

Wirklich vergleichen sollten wir uns nur mit unserem Früheren selbst. Wenn du dich aber unbedingt mit jemanden vergleichen willst, weil Du es nicht lassen kannst dann schaue nach Möglichkeit wo er vor z.B. 5 Jahren stand.

Das habe ich nämlich vor kurzem gemacht. Manchmal ist das nicht so einfach aber glücklicherweise hat das WWW ein sehr langes Gedächtnis.

Es war interessant, herauszufinden dass die Personen, denen ich derzeit nicht mal bis zu den Fersen reiche vor fünf Jahren in ihren Fertigkeiten oft nicht weiter waren als ich jetzt.

Konzentration auf die innere Motivation

Nach Queena Hoang spielt die innere Motivation (intrinsische Motivation) eine Schlüsselrolle bei der Bekämpfung des Hochstapler – Syndroms. Vielleicht komme ich irgendwann dazu, mehr über die innere Motivation zu schreiben.

Für den Anfang aber nur so viel. Gebe der Handlung, der Tätigkeit die Du ausführst einen Sinn aus sich selbst heraus. So wie ein Musiker ein Instrument des schönen Klangs wegen spielt. Einfach, weil es ihn freut zu spielen.

Anforderungen korrigieren/Kleine messbare Ziele setzen

Versuche dir für die Zukunft kleine, messbare Ziele zu setzen. Kleine Einzelschritte, die du in absehbarer Zeit bewältigen kannst und deren Erreichung sichtbar markiert ist.

Also nicht „ich möchte reich werden“. (Ziemlich plattes Beispiel, ich weiß, aber mir viel jetzt nichts besseres ein). Denn wann bist du reich? Wann ist dieser Punkt erreicht? Bei welchem Geldbetrag? Es wird immer einen geben, der reicher und mit fortschreiten der Zeit bestimmt dazu auch noch jünger und schöner sein wird.

(Erfolgs) Tagebuch schreiben

Führe ein Erfolgstagebucht. Schreibe zeitnah alles auf, was du erreicht hast. Später vergisst du es womöglich.

Was ich am LWP – Seminar am schwierigsten fand, war mich an meine Erfolge zu erinnern, an das was ich geschafft habe, und zwar ohne es klein zu reden oder schlecht zu machen.

Komplimente annehmen lernen

Lerne es Komplimente einfach mal anzunehmen. Es muss nicht immer eine Berechnung dahinter stecken. Anstelle „ah, das ist nichts“, „das hätte doch jeder gekonnt“, sage doch einfach nur, „DANKE!“. UND notiere den Vorfall im „Erfolgstagebuch.“

Professionelle Hilfe suchen

Wenn wirklich nichts hilft, weil das Hochstapler – Syndrom sich bei dir so richtig schön häuslich eingerichtet hat und du dadurch total ausgebremst und in deiner Lebensqualität eingeschränkt wirst, dann suche dir möglichst schnell professionelle Hilfe.

Vielleicht reicht ein Coach, vielleicht muss Du zum Psychologen oder Psychiater. Auf jeden Fall muss Du was tun! Es geht um dein Leben. In anderen Fällen vertraust du dich auch einem Spezialisten an oder. Du gehst doch bei Zahnschmerzen zum Zahnarzt und behandelst die nicht etwa selbst oder gehst zum Hufschmied!

Also lass dir helfen! Du bist das einzige, was du bis zu deinem Tot wirklich in der Hand hast!

So jetzt bin ich durch! Ich hoffe, dass DU aus dem Text hier etwas für dich mitnehmen konntest, dass er dich etwas weiterbringen, dir wie auch immer helfen konnte.

Vielleicht hast Du selbst ein paar Vorschläge, was man tun kann, wenn man feststellt, dass das Hochstapler – Syndrom mal wieder an die Tür klopft!

Wenn ja, dann Hinterlasse einen Kommentar. Bestimmt kann es jemanden behilflich sein.

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