Habanero gegen Krebs

Habanero gegen Krebs

Die letzten Wochen waren bei uns etwas aufregend. Denn bei meinem Vater wurde Lungenkrebs festgestellt. Was uns natürlich alle sehr betrübt hat und etwas neben der Spur laufen ließ. Und dabei bin ich diesmal gar nicht schwanger! *

Nach einem Aufenthalt in der Lungenklinik und einer neuartigen Untersuchung im Militärkrankenhaus, – bei dem ihm irgendeine radioaktive Substanz als Kontrastmittel gespritzt wurde  und er in eine Tube wie beim MRT musste,- ist sicher, dass er tatsächlich Lungenkrebs hat. Zur Überraschung der Ärzte ist dieser aber inaktiv, hat sich in sich selbst abgekapselt, zum Glück nicht gestreut und es sind auch keine Hinweise darauf im Blut feststellbar.

Nach langen und reichlichen Überlegungen hat sich mein Vater zur Einwilligung in den operativen Eingriff entschlossen. Also zur Entfernung der Wucherung in der Lunge. Er wird aber entgegen dem Anraten der Ärzte auf eine anschließende Chemotherapie verzichten.

Denn genau wie meine Mutter seinerzeit, als sie einen Darmkrebsrückfall hatte , setzt er auf „Habanero“. Ein Paprika-Öl- Gemisch, welches Oral eingenommen wird und sowohl meiner Mutter als auch zahlreichen Bekannten meiner Eltern bereits geholfen hat.

Mein Vater vermutet, dass der Krebs bei ihm inaktiv ist, weil er seit dem Darmkrebsrückfall meiner Mutter, dem sie mit diesem Gebräu überwunden hat, jedes Jahr zusammen mit ihr eine kleine Habanero – Kur macht.

Wie dem auch sei, frei nach dem Motto „Hunde wollt ihr ewig leben“ möchte er sich in seinem Alter nicht einer Chemotherapie aussetzen. Dies gilt um so mehr, da er nachdem meine Mutter den Darmkrebs zum zweiten Mal besiegt hatte, dieses Gebräu für einige seiner Bekannten angesetzt hatte und diese ihren Krebs besiegten.

Mit Habanero dem Krebs zu Leibe rücken – Wie geht denn das?

Habanero ist eine der schärfsten Chilisorten die es gibt. Es ist das im Chili enthaltene Capsaicin, welches dem Chili nicht nur seine Schärfe gibt, sondern gleichzeitig auch in geringer Konzentration den Krebszellen den gar aus macht. In zu hoher Dosierung kann Capsaicin allerdings auch zum Tot führen, wobei ich mich allerdings Angesicht der Schärfe dieser Chilischoten frage… wie man diese denn bitte schön überdosieren kann…..

Obwohl vielleicht… nun das Capsaicin gibt es auch in Tablettenform. Vielleicht wenn man zu viele davon schluckt. Mein Vater zieht es jedoch vor sich eine Öllösung aus frischen Chilischoten  zuzubereiten. denn da weiß man was man hat. Ist angesichts der vielen gepunchten Nahrungsergänzungsmittel bestimmt auch nicht verkehrt. Da weiß man wenigstens was man hat.

Wer mehr über die krebsbekämpfende Wirkung von Capsaicin erfahren möchte kann die Stichpunkte “ Capsaicin“ und „Krebs“ ins gute alte WWW einspeisen… ich als absoluter medizinischer Leihe kann da eh nur nachplappern.

Soweit es meine Mutter betrifft (Darmkrebs), eine ihrer Freundinnen (Nierenkrebs) und einen anderen Bekannten meiner Eltern (Prostatakrebs) betrifft hat die „Habanero“-Kur gewirkt. Was meinen Vater anbelangt, erwarte ich, dass nach dem Entfernen des Karzinoms und der Habanerokur die „Sache“ ebenfalls „gegessen ist“.

Habanerokur – Das Rezept

Die Herstellung der Habanerokur ist denkbar einfach.

Zutaten

0,5 Kg  scharfe Chillis… je schärfer desto besser also am besten Habanero oder gibtes etwas schärferes?

0,5 l Leinenöl…. mein Vater schwört darauf… wobei ich nicht ganz sicher bin, ob sich hier nicht Schwarzkümmelöl anbieten würde, da dieses ebenfalls krebstötende Eigenschaften hat. Allerdings ist dieses wesentlich teurer, schmeckt grauenhaft und hat einen recht strengen Geruch. Wie ich darauf komme… nun ich habe angefangen es gegen meine Rosacea zu nehmen…

Zubereitung

Die Chilis werden gewaschen und zusammen mit den Kerngehäusen, in denen sich ja das meiste Capsaicin befindet möglichst klein geschnitten. Am Besten man trägt dabei Gummihandschuhe, wäscht sich danach die Hände mehrfach und vermeidet Augenkontakt.

Anschließend werden sie in einem ausreichend großen, verschließbaren Gefäß mit dem Öl aufgegossen. Danach an einem kühlen dunklen Ort, wie dem Kühlschrank aufbewahrt und 10 Tage lang jeden Tag durchgemischt. Anschließend, wird das Öl in eine Flasche abgefüllt.

Dosierung

Von diesem Ölaufguß wird dann 5 x täglich vor dem Essen ein Teelöffel eingenommen und mit etwas Brot mit ordentlich viel Butter „nachgekaut“ oder mit etwas Milch runtergespült. Am Anfang, bevor sich der Körper daran gewöhnt hat, kann es zu Durchfall kommen und man stellt fest, dass Chili nicht nur brennt wenn man es ißt, sondern auch wenn man es „ausscheidet“. Beides gibt sich aber nach einiger Zeit.  Wenn man diese Ölkur prophylaktisch macht, dann hört man nach ca 3 Wochen damit auf. Ich schätze mal mein Vater wird es etwas länger nehmen.

 

Vielleicht gibt es jemanden, der derzeit auch die erschreckende Diagnose Krebs erhalten hat. Ob man jetzt auf eine Chemotherapie verzichten möchte muss jeder selber wissen… aber manchmal ist es bis zu einer Operation noch etwas hin und da kann man es auch mit dem Habanerokur versuchen und schauen was die nächste Untersuchung oder die Untersuchung vor der Operation so ergibt.

Meinen Vater wollten sie jetzt sofort operieren, weil der Krebs wie im Hyperschlaf zu sein scheint. Er hat sich da vorerst rausreden und die Operation verschieben können. Hat sogar meine älteste Tochter heiraten lassen. Zum einen, weil er gerne noch Ende dieses Monats zu einem AA treffen in Polen fahren will. Er ist seit bald 14 Jahren trocken und die alljährlichen Treffen sind sein Highlight des Jahres. Zum anderen, weil er hofft, dass sich was „tut“ und weil er verständlicherweise Angst hat. Angst davor, dass sich vielleicht nichts tut und die Operation vielmehr das „Biest“ weckt.

Aber jetzt ist der Ölaufguß angesetzt und mein Vater zählt die Tage, bis er mit der Kur anfangen kann….

 

Haltet uns die Daumen, dass die OP, gut wird. Ich muss gestehen, dass ich mir am meisten um die OP sorgen mache

 

Mach´s Gut deine Joanna Maria

Nun in meiner Familie pflegt man zu sagen… das eine Leben geht, das Neue kommt. Auf meine Kleinfamilie scheint das so richtig zuzutreffen….und erwischt es immer meine Seite der Familie… nie die von meinem Mann.

Einen Monat vor der Geburt meiner Ältesten starb mein Großvater, einen Monat einen Monat vor der Geburt meiner zweiten starb meine Großmutter.

Als ich mit meinem dritten Kind schwanger war  wurde bei meiner Mutter zum ersten Mal Darmkrebs diagnostiziert… meine Eltern kriegten schon das Muffensausen… aber es erwischte dann doch noch den ältesten Bruder meiner Großmutter.

Bei meinem vierten Kind sind mir eigentlich keine Todesfälle bekannt… dafür starb kurz vor der Geburt meiner Jüngsten, der Bruder meines Vaters…….wenn das kein guter Grund ist, es bei den fünf Kindern zu belassen, bevor man den Rest der Familie in´s Jehnseits befördert?!

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