FlyKondo Fresh-Up (2)-Visualisierung

Heute befassen wir uns mit der Visualisierung. Das bedeutet wir bringen unsere Vorstellungen in eine visuell greifbare und leicht abrufbare Form.

Im ersten Teil haben wir uns kurz damit auseinandergesetzt, warum du überhaupt deine Wohnung entrümpeln, ausmisten, in Stand bringen, oder wie auch immer du das nennen möchtest.

Du hast dich vielleicht zudem eingehend damit befasst, was für ein Leben du führen möchtest und wie sich diese deine Wohnung in dieses Leben einfügt.

Diesen Aspekt werden wir jetzt ein klein wenig vertiefen und etwas greifbarer machen.

Was macht dich glücklich, was erfüllt dich? Womit möchtest du dich in deiner Wohnung umgeben? Was sind deine Bedürfnisse und wie können sie, in einem dir derzeit zumutbaren Rahmen, befriedigt werden.

Wenn es dir so geht wie mir, dann könnte es sein, dass es dir schwerfällt präzise zu beschreiben, was dir gefällt. Ein Visionboard ist da eine gute Hilfe.

Vor der Visualisierung mache zunächst Fotos von deinem Zuhause. Insbesondere von den Kritischen Ecken

Mache Fotos von deiner Wohnung

Doch bevor wir uns mit der Vision für deine Wohnung, und damit der Visualisierung beschäftigen, schaue dir zunächst deine eigenen vier Wände genau an. Was gefällt dir an deinem Zuhause? Was magst du weniger? Was kannst und möchtest du an ihm verändern.

Mache Fotos von deiner Wohnung. Wenn du dir die Fotos im Anschluss ansiehst, siehst du deine Wohnung vielleicht mit andere Augen. Denn das Foto schafft eine gewisse Distanz. Eine Distanz, die uns oft abhandenkommt, wenn wir mitten drin stecken. Vielleicht erschreckt dich der Zustand deine Wohnung um so mehr oder du sagst dir, dass es doch nicht so wild aussieht.

Die Fotos werden zudem für später sehr gut sein. Denn wir gewöhnen uns schnell an den Status quo. Sei es an Ordnung oder Unordnung. Wenn du jetzt deine Wohnung Entrümpelst und das nicht unbedingt im extremen Hauruckverfahren machst, dann wirst du den Fortschritt vielleicht gar nicht richtig merken. Eventuell wirst du im Laufe des Prozesses ganz deprimiert werden und das Gefühl haben, einfach nicht voranzukommen. Wenn du dir dann die Bilder anschaust, dann wirst du erkennen wie viel du bereits geleistet hast

Benutze ein Visionboard für die Visualisierung

Sehr Hilfreich bei einer Visualisierung sind sogenannte Visionboards. Ihre Erstellung hilft uns dabei, eine genauere Vorstellung von dem zu bekommen, was uns zusagt. Es gibt viele Möglichkeiten ein Visionboard zu erstellen.

Du kannst, ganz klassisch, einfach ein großes Blatt Papier nehmen und darauf ausgeschnittene Bilder aus Zeitschriften, Fotos und Co aufkleben. Bilder die dich regelrecht anspringen, weil sie dir so sehr gefallen. Bilder, die etwas Positives in dir auslösen. Bei deren Anblick dich ein wohliger Schauer überkommt. Solche Bilder zu finden kann, auf dem klassischen Weg, zugegeben sehr zeit- und ressourcenaufwendig sein.

Aber wir leben in Zeitalter des WWW und die Plattform Pinterest kann diesen Prozess sowohl unglaublich erleichtern als auch beschleunigen.

Pinterest ist eine wundervolle visuell ausgerichtete und intuitive Suchmaschine.

Erstelle dir also ganz einfach dein Visionboard auf Pinterest. Du kannst das Board auch vor dem Rest der Welt verstecken, so dass es nur für dich einsehbar ist.

Wie möchtest du dass dein Wohn, dein Schlaf, dein Arbeitszimmer aussehen? Wie möchtest du deine Küche organisiert haben. Durch die Eingabe entsprechender Schlagwörter, werden dir viele Bildvorschläge eingeblendet. Speichere dir im ersten Durchgang ab, was dich besonders stark anspricht. Schaue im zweiten Durchgang, was für Gemeinsamkeiten die von dir ausgewählten Bilder aufweisen. Überlege dir, warum dir gerade diese Bilder gefallen. Gibt es Bilder, die aus der Reihe fallen. Warum?

Das Gute an diesem Verfahren ist, dass dir keine Kosten entstehen, denn Pinterest ist umsonst und brauchst dir keine Zeitschriften zu besorgen. Zudem müllst du deine Wohnung nicht bereits vor dem Entrümpeln zusätzlich voll.

Bei dieser Übung ist es sehr gut, wenn du dir ein Zeitlimit setzt. Den bei Pinterest kann man sich verlieren und wir wollen etwas schaffen und nicht nur träumen, oder?

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